| Begegnungs- und Förderzentrum |
|
|
| Geschrieben von: Administrator | |||
| Freitag, den 04. Mai 2007 um 14:31 Uhr | |||
|
Tagestreff (ambulanter Bereich) Gemeinnütziges Arbeitsprojekt mit ALG II-Beziehern Integrationsprojekt (im Aufbau) Dieser Arbeitszweig ist ein wesentlicher Bestandteil im Gesamtkonzept der Sozialtherapeutischen Wohnstätte. Arbeits- und Beschäftigungstherapeuten betreuen die Bewohner in den Bereichen Kreativität, Gartenarbeit und bei lebenspraktischen Aufgaben. Ziel ist die Förderung und Wiedererlangung von praktischen Fähigkeiten und Stärkung der sozialen Kompetenz. Begegnungs- und Förderzentrum come back e.V. Die Möglichkeit der Vernetzung der Angebote untereinander ist ein großes Plus des Zentrums. Das Haus bietet helle, freundliche und funktionale Räume, auch einen größeren Veranstaltungsraum in Dachgeschoss. Diese können vom Tagestreff, aber auch für unterschiedliche Gruppenbegegnungen und aktivitäten (u.a. Selbsthilfegruppen oder Freizeitaktivitäten der ambulanten und stationären Bereiche) genutzt werden.
Hier hat auch das gemeinnützige Arbeitsprojekt mit ALG II - Beziehern seinen Platz.
Tages und BeschäftigungsstrukturDieser Arbeitszweig ist ein wesentlicher Bestandteil im Gesamtkonzept der Sozialtherapeutischen Wohnstätte. Arbeits und Beschäftigungstherapeuten betreuen die Bewohner in den Bereichen Kreativität (Töpfern, Peddigrohrflechten, Holzarbeiten, u.a.), Pflege der Außenanlagen, Klebe und Faltarbeiten und bei lebenspraktischen und hauswirtschaftlichen Aufgaben. Ziel ist die Förderung und Wiedererlangung von praktischen Fähigkeiten und Stärkung der sozialen Kompetenz. Dabei wird die Belastungsfähigkeit trainiert und Selbstwert erfahren.
Zielgruppe unseres TagestreffsFrauen und Männer zwischen 20 und 70 Jahren, die
Sie suchen: Carl und Carla Comeback wohnen schon lange in Zittau, sind zwischen 25 und 60 Jahre alt, haben höchstens Mittelschulabschluss, sind wenig qualifiziert bzw. haben in der schönen Oberlausitz kaum Chancen auf irgend eine Art von Arbeitsplatz. Sie haben wenige Sozialkontakte und kommen eher aus schwierigen Familienverhältnissen. Eigentlich wissen sie nicht recht, was sie mit ihrem Tag anfangen sollen. In unseren sozial und politisch gesehen unsicheren Zeiten suchen sie einen Halt, der Sicherheit bietet, eine Anlaufstelle, Menschen, die sich ihre Probleme und Lebensfragen anhören und Lösungswege aufzeigen oder auch praktische Hilfe anbieten können. Oftmals fehlen feste Familienbeziehungen. Carl und Carla sehen die Zukunft trübe, fühlen sich den Entscheidungen der Politiker ohnmächtig ausgeliefert und glauben nicht an eine Besserung ihrer Situation. Sie müssen mit relativ geringen finanziellen Mitteln auskommen, haben das Gefühl, zu kurz gekommen zu sein und fühlen sich als wehrlose Verlierer des Systems. Carl und Carla suchen eine eher kleine Gruppe, in der sie sich angenommen fühlen, akzeptiert werden und nicht in der Masse untergehen. Sie haben wenig Ahnung vom christlichen Glauben, akzeptieren aber, dass Christen diese Einrichtung führen. Ihr Selbstwert ist eher gering, da der ehemalige DDR-Bürger seinen Wert stark daran misst, ob er Arbeit hat oder nicht. Die beiden haben Erfahrungen mit verschiedenen Suchtmitteln, von deren Gebrauch sie sich ein Stück Entlastung erhofft haben - oder kennen zumindest Menschen, die damit versuchen, ihre Situation leichter zu ertragen. Ihre Gesundheit ist angeschlagen. Sie suchen nach gesellschaftlichem Leben, das wenig kostet, wo der Kaffee billig ist und kein Kellner nach weiteren Wünschen fragt. Die Gute Nachricht bietet auch Carl und Carla das, wonach sie suchen! ( Lukas 4, 18-19 )
|
|||
| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 22. August 2011 um 08:08 Uhr |


