Begegnungs- und Förderzentrum Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 04. Mai 2007 um 14:31 Uhr
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Tages- und Beschäftigungsstruktur (stationärer Bereich)
Tagestreff (ambulanter Bereich)
Gemeinnütziges Arbeitsprojekt mit ALG II-Beziehern
Integrationsprojekt (im Aufbau)

Dieser Arbeitszweig ist ein wesentlicher Bestandteil im Gesamtkonzept der Sozialtherapeutischen Wohnstätte.

Arbeits- und Beschäftigungstherapeuten betreuen die Bewohner in den Bereichen Kreativität, Gartenarbeit und bei lebenspraktischen Aufgaben.

Ziel ist die Förderung und Wiedererlangung von praktischen Fähigkeiten und Stärkung der sozialen Kompetenz.

Begegnungs- und Förderzentrum come back e.V.
Schrammstraße 79
02763 Zittau

 
In dem von uns im Jahre 2002 bezogenen Objekt in der Schrammstraße 79 haben verschiedene Arbeitszweige ihren Platz.

Die Möglichkeit der Vernetzung der Angebote untereinander ist ein großes Plus des Zentrums.

Das Haus bietet helle, freundliche und funktionale Räume, auch einen größeren Veranstaltungsraum in Dachgeschoss.

Diese können vom Tagestreff, aber auch für unterschiedliche Gruppenbegegnungen und  aktivitäten (u.a. Selbsthilfegruppen oder Freizeitaktivitäten der ambulanten und stationären Bereiche) genutzt werden.


Im Erdgeschoss befinden sich Beschäftigungsräume, vorrangig für die Bewohner der Sozialtherapeutischen Wohnstätte.

Hier hat auch das gemeinnützige Arbeitsprojekt mit ALG II - Beziehern seinen Platz.

 

Tages  und Beschäftigungsstruktur

Dieser Arbeitszweig ist ein wesentlicher Bestandteil im Gesamtkonzept der Sozialtherapeutischen Wohnstätte.

Arbeits  und Beschäftigungstherapeuten betreuen die Bewohner in den Bereichen Kreativität (Töpfern, Peddigrohrflechten, Holzarbeiten, u.a.), Pflege der Außenanlagen, Klebe und Faltarbeiten und bei lebenspraktischen und hauswirtschaftlichen Aufgaben.

Ziel ist die Förderung und Wiedererlangung von praktischen Fähigkeiten und Stärkung der sozialen Kompetenz.

Dabei wird die Belastungsfähigkeit trainiert und Selbstwert erfahren.

 

Zielgruppe unseres Tagestreffs

Frauen und Männer zwischen 20 und 70 Jahren, die

- wenig soziale Kontakte haben

- mit relativ geringen finanziellen Mitteln auskommen müssen

- im schwierigen sozialen Umfeld leben

- selbst problematische Erfahrungen mit Suchtmitteln haben oder als Angebörige betroffen sind

 

Sie suchen:

- eine Gruppe, in der sie sich angenommen fühlen

- einen behaglichen
Ort, an dem gesellschaftliches Leben wenig kostet

- Ansprechpartner, die sich ihre Probleme und Lebensfragen anhören, Lösungswege aufzeigen und auch praktische Hilfe anbieten

-
Menschen, mit denen sie etwas unternehmen können, z.B. Gestalten mit verschiedenen Materialien, Spielen, Backen, Wandern oder einfach nur Reden.



Beispielhaft für die Zielgruppe möchten wir hier
Carl und Carla Comeback vorstellen:

Carl und Carla Comeback wohnen schon lange in Zittau, sind zwischen 25 und 60 Jahre alt, haben höchstens Mittelschulabschluss, sind wenig qualifiziert bzw. haben in der schönen Oberlausitz kaum Chancen auf irgend eine Art von Arbeitsplatz.

Sie haben wenige Sozialkontakte und kommen eher aus schwierigen Familienverhältnissen. Eigentlich wissen sie nicht recht, was sie mit ihrem Tag anfangen sollen. In unseren sozial und politisch gesehen unsicheren Zeiten suchen sie einen Halt, der Sicherheit bietet, eine Anlaufstelle, Menschen, die sich ihre Probleme und Lebensfragen anhören und Lösungswege aufzeigen oder auch praktische Hilfe anbieten können.

Oftmals fehlen feste Familienbeziehungen. Carl und Carla sehen die Zukunft trübe, fühlen sich den Entscheidungen der Politiker ohnmächtig ausgeliefert und glauben nicht an eine Besserung ihrer Situation. Sie müssen mit relativ geringen finanziellen Mitteln auskommen, haben das Gefühl, zu kurz gekommen zu sein und fühlen sich als wehrlose Verlierer des Systems.

Carl und Carla suchen eine eher kleine Gruppe, in der sie sich angenommen fühlen, akzeptiert werden und nicht in der Masse untergehen. Sie haben wenig Ahnung vom christlichen Glauben, akzeptieren aber, dass Christen diese Einrichtung führen. Ihr Selbstwert ist eher gering, da der ehemalige DDR-Bürger seinen Wert stark daran misst, ob er Arbeit hat oder nicht.

Die beiden haben Erfahrungen mit verschiedenen Suchtmitteln, von deren Gebrauch sie sich ein Stück „Entlastung“ erhofft haben - oder kennen zumindest Menschen, die damit versuchen, ihre Situation leichter zu ertragen. Ihre Gesundheit ist angeschlagen.

Sie suchen nach gesellschaftlichem Leben, das wenig kostet, wo der Kaffee billig ist und kein Kellner nach weiteren Wünschen fragt.

Die Gute Nachricht bietet auch Carl und Carla das, wonach sie suchen! ( Lukas 4, 18-19 )


Zuletzt aktualisiert am Montag, den 22. August 2011 um 08:08 Uhr